DSA-Erklärung
Zuletzt aktualisiert: 22. August 2026
Diese DSA-Erklärung erläutert im Rahmen des Digital Services Act der Europäischen Union die Pflichten der von Zynvora Tech LLC betriebenen Plattform als Vermittlungsdienstleister, die Verfahren zur Meldung illegaler Inhalte und zur Moderation, die Einspruchsmechanismen und die Transparenzverpflichtungen. Die Erklärung wurde erstellt, um die Dienstleistungsempfänger in der EU und im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) zu informieren und die Einhaltung der betreffenden Regelungen zu dokumentieren.
01Zweck und Geltungsbereich
Diese DSA-Erklärung wurde im Rahmen des Digital Services Act (DSA) der Europäischen Union (EU) Nr. 2022/2065 für die von Zynvora Tech LLC (nachfolgend "Unternehmen") betriebenen Websites und Anwendungen (insbesondere fanzu.live sowie die verbundenen Marken einschließlich broadza.live und lovtube; zusammenfassend die "Plattform") erstellt. Zweck der Erklärung ist es, die Pflichten der Plattform als Vermittlungsdienstleister im Rahmen des DSA, die Rechte und Pflichten der Nutzer, die gegen illegale Inhalte angewandten Mechanismen und die Transparenzverpflichtungen transparent darzulegen.
Diese Erklärung richtet sich in erster Linie an die Dienstleistungsempfänger (Nutzer, Broadcaster, Vertreter und Besucher), die sich innerhalb der EU und des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) befinden. Da die Plattform einen Hosting- und Online-Plattformdienst anbietet, auf dem Nutzer Inhalte erstellen, Nachrichten austauschen, Videoanrufe tätigen und an Live-Übertragungen teilnehmen können, wird sie im Sinne des DSA als Vermittlungsdienst- und Hostingdienstleister betrachtet.
Diese Erklärung ist als Einheit mit den übrigen vertraglichen und informativen Texten der Plattform zu lesen. Die Verarbeitung personenbezogener Daten ist ausführlich in der "Datenschutzrichtlinie", die Verhaltensregeln der Nutzer in den "Community-Richtlinien" und die allgemeinen Dienstbedingungen in den "Nutzungsbedingungen" erläutert. Im Falle eines Widerspruchs hat diese Erklärung in Bezug auf DSA-relevante Themen ergänzenden und klarstellenden Charakter.
- Geltungsbereich: DSA-Compliance-Erläuterungen für Dienstleistungsempfänger in der EU/im EWR.
- Eigenschaft: Die Plattform ist im Sinne des DSA ein Vermittlungsdienst- und Hostingdienstleister.
- Einheitlichkeit: Wird zusammen mit der "Datenschutzrichtlinie", den "Community-Richtlinien" und den "Nutzungsbedingungen" gelesen.
02Angaben zum Dienstleister
Die Plattform wird von Zynvora Tech LLC betrieben, einer im Bundesstaat Delaware der Vereinigten Staaten von Amerika (USA) gegründeten und dem Recht dieses Bundesstaates unterliegenden Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Das Unternehmen ist der Betreiber aller über fanzu.live und die verbundenen Marken (broadza.live, lovtube) angebotenen Dienste.
Der offizielle und rechtliche Schriftverkehr mit dem Unternehmen wird vorrangig auf elektronischem Weg abgewickelt. Für rechtliche Mitteilungen und den Kontakt im Rahmen des DSA kann legal@fanzu.live, für allgemeine Supportanfragen destek@fanzu.live, für Datenschutz- und Privatsphäreanfragen privacy@fanzu.live und für Urheberrechts- und DMCA-Meldungen dmca@fanzu.live verwendet werden. In Fällen, in denen eine Kommunikation auf dem schriftlichen Postweg erforderlich ist, gilt als Zustellungsanschrift [Postanschrift des Unternehmens].
Die Plattform ist ausschließlich für die Nutzung durch Personen ab 18 Jahren bestimmt. Explizite sexuelle Inhalte, Pornografie und obszöne Übertragungen sind auf der Plattform strengstens untersagt; obwohl die Plattform ein Dienst ist, der eine Erwachsenenverifizierung erfordert, ist sie keine pornografische Plattform.
- Betreiber: Zynvora Tech LLC (Delaware, USA).
- Marken: fanzu.live, broadza.live, lovtube.
- Rechtlicher/DSA-Kontakt: legal@fanzu.live.
- Allgemeiner Support: destek@fanzu.live; Datenanfragen: privacy@fanzu.live; Urheberrecht/DMCA: dmca@fanzu.live.
- Postanschrift: [Postanschrift des Unternehmens].
03Kontaktstelle für die EU und Kommunikationssprache
Wie vom DSA vorgesehen, hat das Unternehmen eine einzige Kontaktstelle bestimmt, damit die Dienstleistungsempfänger in der EU sowie die Behörden der Mitgliedstaaten und die Europäische Kommission direkt, elektronisch und rasch mit der Plattform kommunizieren können. Diese Kontaktstelle ist über die elektronische Postadresse legal@fanzu.live erreichbar.
Die Kontaktstelle wird für den offiziellen Schriftverkehr im Rahmen des DSA, Meldungen illegaler Inhalte, Ersuchen zuständiger Behörden und die regulatorische Kommunikation genutzt. Das Unternehmen verpflichtet sich, die bei ihm eingehenden gültigen Meldungen innerhalb einer angemessenen Frist zu bearbeiten und sie bei Bedarf an die zuständigen Stellen weiterzuleiten.
Die in der Kommunikation mit der Kontaktstelle akzeptierten Sprachen sind Englisch und Türkisch. Beim offiziellen Schriftverkehr mit zuständigen Behörden bleiben die Fälle vorbehalten, in denen die Verfahrenssprache der betreffenden Behörde berücksichtigt werden kann. Die Nutzer werden im Interesse der Klarheit und einer raschen Bearbeitung ermutigt, ihre Meldungen so klar und vollständig wie möglich zu übermitteln.
- Einzige Kontaktstelle: legal@fanzu.live.
- Anwendungsbereich: Meldungen illegaler Inhalte, Ersuchen zuständiger Behörden, regulatorische Kommunikation.
- Kommunikationssprachen: Englisch und Türkisch.
04Meldung illegaler Inhalte (Notice & Action)
Gemäß dem im DSA vorgesehenen Grundsatz "Melden und Handeln" (notice and action) bietet die Plattform einen Mechanismus, über den jede Person oder Einrichtung Inhalte, die sich auf der Plattform befinden und die sie für illegal hält, einfach, zugänglich und auf elektronischem Weg melden kann. Meldungen können über die auf der Plattform vorhandenen Beschwerde- und Meldewerkzeuge oder an die Adresse legal@fanzu.live erfolgen.
Damit eine Meldung wirksam bearbeitet werden kann, wird erwartet, dass die meldende Person mit hinreichender Klarheit begründet, warum der betreffende Inhalt als illegal gilt, den genauen und präzisen Standort des Inhalts angibt (z. B. Link, Benutzername, Beschreibung der Übertragung oder Nachricht), ihren Namen und ihre Kontaktangaben (E-Mail) bereitstellt und eine Erklärung abgibt, dass die Meldung nach Treu und Glauben und auf der Grundlage zutreffender Informationen erfolgt.
Das Unternehmen prüft die bei ihm eingehenden Meldungen zeitnah, sorgfältig, unparteiisch und nicht willkürlich. Wird im Ergebnis der Prüfung festgestellt, dass der Inhalt tatsächlich illegal ist oder gegen die Regeln der Plattform verstößt, können verhältnismäßige Maßnahmen wie die Entfernung des Inhalts, die Einschränkung des Zugangs, die Verringerung der Sichtbarkeit des Inhalts, die Verwarnung, Aussetzung oder Sperrung des betreffenden Kontos angewendet werden. Der meldenden Person wird, sofern sie ihre Kontaktangaben bereitgestellt hat, über die zu ihrer Meldung getroffene Entscheidung und die verfügbaren Einspruchsmöglichkeiten informiert.
Werden auf der Plattform Inhalte festgestellt, die ein sofortiges Eingreifen erfordern, die Lebenssicherheit von Personen bedrohen oder den Verdacht einer schweren Straftat begründen, kann das Unternehmen im Einklang mit dem geltenden Recht die zuständigen Behörden informieren.
- Meldekanäle: plattforminterne Beschwerdewerkzeuge und legal@fanzu.live.
- Erwartungen an eine gültige Meldung: Begründung der Illegalität, genauer Standort des Inhalts, Name und E-Mail der meldenden Person, Erklärung nach Treu und Glauben.
- Beispielhafte Beschwerdethemen: gefälschtes Profil, betrügerische/kommerzielle Nutzung, Verdacht auf minderjährige Person, Hassrede.
- Mögliche Maßnahmen: Entfernung des Inhalts, Zugangsbeschränkung, Verringerung der Sichtbarkeit, Verwarnung/Aussetzung/Sperrung des Kontos.
05Inhaltsmoderation und Begründung der Entscheidung (Statement of Reasons)
Das Unternehmen überwacht die auf der Plattform geteilten Inhalte und das Nutzerverhalten sowohl durch Nutzermeldungen als auch durch administrative Kontrolle und technische Werkzeuge. Die Moderationsmaßnahmen umfassen Maßnahmen wie die Entfernung von Inhalten, die Einschränkung des Zugangs oder der Sichtbarkeit, das Eingreifen bei Regelverstößen in privaten Nachrichten und Übertragungs-Chats, das Blockieren von Nutzern, den Ausschluss von der Übertragung und die Aussetzung von Konten.
Wie vom DSA vorgesehen, ist das Unternehmen bestrebt, dem betroffenen Empfänger, wenn gegenüber einem Dienstleistungsempfänger eine Einschränkung wie die Entfernung von Inhalten, die Zugangsbeschränkung, die Verringerung der Sichtbarkeit, die Aussetzung oder die Beendigung eines Kontos angewendet wird, eine klare und verständliche Begründung (statement of reasons) bereitzustellen. Diese Mitteilung enthält Art und Umfang der angewandten Maßnahme, die faktische und rechtliche Grundlage, auf der die Maßnahme beruht, Informationen darüber, ob die Entscheidung mit automatisierten Mitteln oder durch menschliche Prüfung getroffen wurde, und, sofern vorhanden, die Einspruchsmöglichkeiten.
Moderationsentscheidungen werden unter Abwägung zwischen der Meinungsfreiheit und anderen Grundrechten, im Einklang mit dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit und nicht willkürlich getroffen. Das Unternehmen kann offensichtlich unbegründete oder missbräuchliche Meldungen sowie wiederholte Verstöße gesondert bewerten.
- Moderationswerkzeuge: Nutzermeldungen, administrative Kontrolle, Blockieren von Nutzern, Ausschluss von der Übertragung, Aussetzung von Konten.
- Inhalt der Begründung: Art und Umfang der Maßnahme, faktische und rechtliche Grundlage, ob die Entscheidung auf automatisierter/menschlicher Prüfung beruht, Einspruchsmöglichkeiten.
- Grundsatz: Verhältnismäßigkeit, Unparteilichkeit und Achtung der Grundrechte.
06Internes Beschwerde- und Einspruchssystem
Dienstleistungsempfänger, gegen die eine Moderationsmaßnahme angewendet wurde, sowie Personen, deren Meldungen bearbeitet wurden, können einen kostenlosen und zugänglichen internen Beschwerdemechanismus nutzen, über den sie gegen die Entscheidung Einspruch erheben können. Einsprüche können an die Adresse legal@fanzu.live oder über die auf der Plattform bereitgestellten Einspruchskanäle übermittelt werden.
Der Einspruchsantrag muss innerhalb einer angemessenen Frist ab der Mitteilung, dass die Entscheidung getroffen wurde, gestellt werden. Einsprüche werden von hinreichend qualifiziertem Personal, unparteiisch und nicht ausschließlich auf der Grundlage automatisierter Mittel bewertet. Wird im Ergebnis der Prüfung festgestellt, dass die ursprüngliche Entscheidung fehlerhaft oder unverhältnismäßig war, nimmt das Unternehmen die betreffende Maßnahme zurück, berichtigt sie oder aktualisiert sie.
Das Ergebnis des Einspruchs wird dem Antragsteller mit Begründung mitgeteilt. Die Nutzung des internen Beschwerdemechanismus beseitigt nicht das Recht des Nutzers, die nachfolgend erläuterten Wege der außergerichtlichen Streitbeilegung oder den Rechtsweg zu beschreiten.
- Antragskanal: legal@fanzu.live und plattforminterne Einspruchswerkzeuge.
- Eigenschaft: kostenlose, unparteiische und nicht ausschließlich auf automatisierten Mitteln beruhende Prüfung.
- Mögliches Ergebnis: Bestätigung, Rücknahme, Berichtigung oder Aktualisierung der Maßnahme.
- Der Einspruch steht anderen rechtlichen Wegen nicht entgegen.
07Außergerichtliche Streitbeilegung
Dienstleistungsempfänger in der EU/im EWR, die mit dem Ergebnis des internen Beschwerde- und Einspruchsmechanismus nicht zufrieden sind, haben gemäß dem DSA das Recht, sich an eine im betreffenden Mitgliedstaat zertifizierte außergerichtliche Streitbeilegungsstelle zu wenden. Dieser Weg kann zur Beilegung von Streitigkeiten genutzt werden, die aus Inhaltsmoderationsentscheidungen entstehen.
Die Entscheidung der zertifizierten Streitbeilegungsstelle kann im vom DSA vorgesehenen Rahmen verbindlich sein; diese Stellen sind jedoch kein Gericht und beseitigen nicht das Recht der Parteien, den Rechtsweg zu beschreiten. Das Unternehmen nimmt an bei einer zertifizierten Stelle eingeleiteten Streitbeilegungsverfahren nach Treu und Glauben teil.
Die Gebühren und das Verfahren für die außergerichtliche Streitbeilegung unterliegen den Regeln der betreffenden Stelle und den Bestimmungen des DSA. Die Nutzung dieses Weges berührt nicht die Verbraucherrechte und sonstigen rechtlichen Möglichkeiten im Land des Nutzers.
- Antragsrecht: Antrag bei einer im betreffenden Mitgliedstaat zertifizierten außergerichtlichen Streitbeilegungsstelle.
- Anwendungsbereich: aus Inhaltsmoderationsentscheidungen entstehende Streitigkeiten.
- Dieser Weg beseitigt nicht das Recht, den Rechtsweg zu beschreiten.
08Erklärung zur durchschnittlichen Anzahl monatlich aktiver Dienstleistungsempfänger
Der DSA sieht vor, dass Online-Plattformen die durchschnittliche Anzahl der monatlich aktiven Dienstleistungsempfänger in der EU regelmäßig öffentlich bekannt geben. Diese Zahl ist für die Bestimmung der Schwelle für sehr große Online-Plattformen (VLOP) und die Feststellung des Umfangs der betreffenden Pflichten von Bedeutung.
Zum Zeitpunkt dieser Erklärung wird die durchschnittliche Anzahl der monatlich aktiven Dienstleistungsempfänger der Plattform in der EU mit [durchschnittliche Anzahl monatlich aktiver Empfänger] angegeben. Diese Zahl wird im Einklang mit den vom DSA vorgesehenen Berechnungsgrundsätzen regelmäßig aktualisiert und in dieser Erklärung oder auf den betreffenden Seiten der Plattform veröffentlicht.
Die betreffende Zahl ist ein Schätzwert, der die aktiven Empfänger in der EU widerspiegelt, und kann je nach Messmethode und Zeitraum variieren. Im Falle der Überschreitung der geltenden Schwellenwerte ergreift das Unternehmen die erforderlichen Maßnahmen, um die zusätzlichen Pflichten im Rahmen des DSA einzuhalten.
- Erklärter Wert: durchschnittliche Anzahl monatlich aktiver Dienstleistungsempfänger in der EU [durchschnittliche Anzahl monatlich aktiver Empfänger].
- Zweck: Bestimmung der VLOP-Schwelle und des Umfangs der Pflichten.
- Aktualisierung: regelmäßige Aktualisierung im Einklang mit den DSA-Berechnungsgrundsätzen.
09Zusammenarbeit mit zuständigen Behörden
Das Unternehmen beantwortet ordnungsgemäße Ersuchen der im Rahmen des DSA zuständigen nationalen Behörden (einschließlich der Koordinatoren für digitale Dienste), der Justizbehörden und der Europäischen Kommission im Einklang mit dem geltenden Recht. Diese Ersuchen können darauf gerichtet sein, gegen bestimmte illegale Inhalte vorzugehen oder Informationen über einen bestimmten Dienstleistungsempfänger bereitzustellen.
Das Unternehmen erfüllt nur Ersuchen, die eine Rechtsgrundlage haben, ordnungsgemäß sind und mit hinreichender Klarheit formuliert sind. Der ersuchenden Behörde und, sofern vorhanden, dem betroffenen Dienstleistungsempfänger wird in dem vom geltenden Recht zugelassenen Umfang über die getroffene Maßnahme informiert. Der Umfang des Ersuchens wird unter Beachtung der Grundsätze der Verhältnismäßigkeit und der Achtung der Grundrechte bewertet.
Für den offiziellen Schriftverkehr zur Zusammenarbeit mit zuständigen Behörden wird die Kontaktstelle legal@fanzu.live genutzt. Bei Ersuchen zur Verarbeitung personenbezogener Daten handelt das Unternehmen im Einklang mit den in der "Datenschutzrichtlinie" erläuterten Grundsätzen und den betreffenden Datenschutzvorschriften.
- Adressaten: Koordinatoren für digitale Dienste, Justizbehörden, Europäische Kommission.
- Voraussetzung: Ersuchen mit Rechtsgrundlage, die ordnungsgemäß und hinreichend klar sind.
- Kontakt: legal@fanzu.live.
- Grundsatz: Verhältnismäßigkeit, Achtung der Grundrechte und Einhaltung der Datenschutzvorschriften.
10EU-Rechtsvertreter
Vermittlungsdienstleister, die nicht in der EU niedergelassen sind, aber Dienstleistungsempfängern in der EU Dienste anbieten, müssen gemäß dem DSA einen in einem der EU-Mitgliedstaaten schriftlich bevollmächtigten Rechtsvertreter benennen. Dieser Rechtsvertreter kann von den zuständigen Behörden, der Kommission und den Dienstleistungsempfängern in Fragen der Einhaltung des DSA als Ansprechpartner herangezogen werden.
Die Angaben zum EU-Rechtsvertreter der Plattform im Rahmen des DSA sind als [Angaben zum EU-Rechtsvertreter] angegeben. Die Identität, Anschrift und Kontaktangaben des Rechtsvertreters werden bei ihrer Aktualisierung in dieser Erklärung und auf den betreffenden Seiten der Plattform veröffentlicht.
Die Benennung eines Rechtsvertreters beseitigt nicht die Verantwortung des Unternehmens im Rahmen des DSA; das Unternehmen und der Rechtsvertreter können gemeinsam für die Erfüllung der betreffenden Pflichten in Anspruch genommen werden. Gültige Meldungen, die an den Rechtsvertreter erfolgen, gelten als an das Unternehmen erfolgt.
- Erfordernis: Benennung eines in der EU bevollmächtigten Rechtsvertreters für nicht in der EU niedergelassene Anbieter.
- Angaben: [Angaben zum EU-Rechtsvertreter].
- Wirkung: Die Benennung des Vertreters beseitigt nicht die Verantwortung des Unternehmens; eine gültige Meldung an den Vertreter gilt als an das Unternehmen erfolgt.
11Transparenzberichterstattung
Wie vom DSA vorgesehen, verpflichtet sich das Unternehmen, regelmäßige Transparenzberichte über seine Inhaltsmoderationstätigkeiten zu veröffentlichen. Diese Berichte zielen darauf ab, den Umfang und die Ergebnisse der auf der Plattform durchgeführten Moderationsprozesse verständlich darzulegen.
Die Transparenzberichte können Themen wie die Anzahl und Arten der eingegangenen Meldungen illegaler Inhalte und der Ersuchen zuständiger Behörden, die darauf gegebenen Antworten und die durchschnittlichen Bearbeitungszeiten, die aus eigener Initiative durchgeführten Moderationstätigkeiten, die Arten der angewandten Maßnahmen, die beim internen Beschwerdemechanismus eingelegten Einsprüche und deren Ergebnisse sowie Informationen zur Nutzung automatisierter Mittel umfassen.
Die in den Berichten enthaltenen Informationen werden unter Beachtung der Pflichten zum Schutz personenbezogener Daten und der Vertraulichkeit laufender Ermittlungen bereitgestellt. Die Transparenzberichte werden auf den betreffenden Seiten der Plattform oder über diese Erklärung zugänglich gemacht.
- Inhalt: Anzahl der Meldungen und Behördenersuchen, gegebene Antworten und Bearbeitungszeiten.
- Inhalt: Moderation aus eigener Initiative, angewandte Maßnahmen, Einsprüche und deren Ergebnisse, Nutzung automatisierter Mittel.
- Einschränkung: Achtung des Schutzes personenbezogener Daten und der Vertraulichkeit von Ermittlungen.
12Aktualisierungen
Diese DSA-Erklärung kann von Zeit zu Zeit im Zuge von Änderungen der Vorschriften, Entwicklungen bei den Diensten und Prozessen der Plattform oder Anweisungen der zuständigen Behörden aktualisiert werden. Der aktuelle Text wird zusammen mit dem Inkrafttretensdatum auf der Plattform veröffentlicht.
Im Falle wesentlicher Änderungen kann das Unternehmen die Dienstleistungsempfänger über die von ihm für geeignet gehaltenen Kommunikationskanäle informieren. Die Fortsetzung der Nutzung der Plattform nach der Veröffentlichung der Aktualisierungen bedeutet, dass der informative Charakter der aktuellen Erklärung akzeptiert wird.
Für Fragen und Mitteilungen zu dieser Erklärung kann über die Adresse legal@fanzu.live Kontakt aufgenommen werden. Diese Erklärung ist ein ergänzendes Dokument, das die Rechte und Pflichten im Rahmen des DSA für Dienstleistungsempfänger in der EU/im EWR erläutert, unbeschadet des allgemeinen vertraglichen Rahmens, der dem Recht des Bundesstaates Delaware, USA, unterliegt. Das Datum der letzten Aktualisierung dieser Erklärung ist der 22. August 2026.
- Gründe für Aktualisierungen: Änderungen der Vorschriften, Entwicklungen bei Diensten/Prozessen, Anweisungen der Behörden.
- Information: Wesentliche Änderungen können über geeignete Kanäle bekannt gegeben werden.
- Kontakt: legal@fanzu.live.
- Letzte Aktualisierung: 22. August 2026.
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